Cuxhaven Baskets

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11.05.2017 -  Stellungnahme der Cux-Basketball UG zur Personalie Moris Hadzija

Zunächst möchten die Geschäftsführer der Cux-Basketball UG deutlich erklären, dass wir auf eine Stellungnahme verzichtet hätten, da die Cux-Basketball UG sich zu einem fristgerecht beendeten Arbeitsverhältnis in aller Ausführlichkeit gegenüber der Öffentlichkeit nicht zu äußern braucht und auch nicht wollte. Aufgrund der aktuellen Geschehnisse und des Artikels in den CN/NEZ vom Mittwoch, 10. Mai 2017 möchten wir nachfolgend Einiges klarstellen.

Anmerkung: Das ist die Original-Stellungnahme der Cux-Basketball UG, der heute veröffentlichte Artikel in den CN/NEZ wurde teilweise gekürzt.

Alle Erfolge, die das Regionalligateam erzielen konnten, waren eine tolle Teamleistung. Dazu gehören nicht nur die Spieler und Trainer, sondern auch das gesamte Umfeld mit den vielen ehrenamtlichen Helfern, Sponsoren, Förderern, Besuchern, Fans, Gesellschaftern und Geschäftsführern. Erst das gesamte Zusammenspiel ermöglichte es, dass Rot-Weiss Cuxhaven die sportliche Qualifikation für die 2. Basketball-Bundesliga erreichen konnte.   

Die vier ehrenamtlichen Geschäftsführer der Cux-Basketball UG, dem wirtschaftlichen Träger des Rot-Weiss Cuxhaven Basketballs und bisherigen Arbeitgebers von Moris Hadzija, haben in mehreren internen Meetings zusammengesessen. Dabei ging es, neben der Vorbereitung der Lizenzanträge für die ProB, auch um die Personalie Moris Hadzija. Alle Geschäftsführer wollten eine Vertragsverlängerung anstreben. Voraussetzung, dass Hadzija als Angestellter zukünftig seine gesamten Aufgaben ordnungsgemäß wahrnimmt. Im Arbeitsvertrag steht neben dem Training der 1. Herrenmannschaft, auch weitere ebenso wichtige Tätigkeiten. So zum Beispiel das eigenständige Durchführen von Schul-AGs, Durchführen von Nachwuchsspielerfördertraining und damit auch die Umsetzung seines von ihm im Mai 2015 persönlich groß vorgestellten Konzeptes "Basketball 2020". Diese Aufgaben wurden alle nicht erfüllt! Das Desinteresse an der Jugend- und Nachwuchsarbeit, aber auch der Umgang mit den Geschäftsführern, insbesondere der unangemessene Ton und die verbalen Ausfälle, war die größten Ärgernisse für die Arbeitgeber. 

Die Geschäftsführer haben sich, trotz dieser nicht wenigen Vorkommnisse, in einem Treffen jeder einzeln Hadzija persönlich mitgeteilt, was trotz des Erfolges mit dem Regionalligateam nicht gefallen hat, was erwartet wurde und zukünftig wird. Für die Geschäftsführer war dies, trotz der ganzen Vorfälle, ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl und auch die Botschaft mit ihm weiter zusammenzuarbeiten. Die Reaktion von Hadzija fiel jedoch völlig anders aus. Statt die Steilvorlagen des Arbeitgebers zu nutzen, gab er klar und wieder deutlich zu verstehen, dass er sich ungerechtfertigt kritisiert fühlt und versuchte alles zu entschuldigen. Eine Reaktion die keiner in dieser Art und Weise erwartet und für Entsetzen gesorgt hat. Die eigentlich angestrebte Vertragsverlängerung nahm jetzt einen ganz anderen Verlauf. Aber auch danach haben sich die Verantwortlichen nochmals wieder getroffen, diskutiert und auch erneut wieder seine persönlichen sozialen Aspekte berücksichtigt. Aber auch klar erwartet, dass Hadzija umgehend mit einem Konzept, Einsicht und Umgangsformen bezüglich der zukünftigen Zusammenarbeit überzeugt. Das blieb jedoch aus. So gab es auch keinen Anlass mehr Hadzija überhaupt einen Vertrag anzubieten. "Die Tür hat er sich selbst zu gemacht!" 

Mit Hadzija wurde wieder vorab über einen möglichen 12-Monatsvertrag gesprochen. Ihm wurde erneut nochmals deutlich gemacht, dass die UG nur ein gewisses Budget für den Cheftrainer zur Verfügung hat, dass sicherlich mit zu den bestdotiertesten in der Liga gelten dürfte. Dieses Budget lässt sich auch entsprechend aufteilen. Hadzija akzeptierte in der letzten Saison einen Achteinhalb-Monats-Vertrag. Ein befristeter Arbeitsvertrag ist im Sport generell die übliche Praxis. Gerade im Hinblick auf die neue Spielklasse mit weitaus höheren finanziellen Anforderungen, ist keine andere Vertragsgestaltung für die UG derzeit denkbar. 

Erst nach diesen enttäuschenden Gesprächen wurde die UG in Sachen Trainer aktiv, denn zuvor wurde mit keinem Coach verhandelt, was nochmals die klare Absicht und Ernsthaftigkeit bezüglich eines neuen Vertrags für Hadzija unterstreicht. 

Natürlich war für die UG klar, dass die Bekanntgabe zunächst keine positiven Reaktionen nach sich ziehen würde. Aber warum sollte die UG einen erfolgreichen Regionalligatrainer nicht mit einem neuen Vertrag ausstatten? Genau das haben sich bereits sehr viele gefragt und die Geschäftsführer kontaktiert. Diese wurde in persönlichen Gesprächen beantwortet und danach gab es eine ganz andere Sichtweise und sehr viel Verständnis für unsere Entscheidung. Die UG hat neben den bereits nicht durchgeführten Tätigkeiten und dem Umgang eben auch kritisiert, dass kein Jugendlicher des Rot-Weiss sich in den letzten zwei Jahren im Regionalligateam maßgeblich verbessert hat und diese fast keine Einsatzzeit erhalten haben. Eigene Nachwuchsspieler haben das Regionalligateam auch verlassen. 

Die Geschäftsführer haben in den letzten zwei Jahren dem Headcoach jeden Wunsch bezüglich des Kaders erfüllt. Alles wurde möglich gemacht, Sponsoren gefunden und finanziert. Dabei gab es zwar auch wenige Sponsoren die Hadzija, speziell für die Verpflichtung von Luka Petkovic, begeistern konnte, die teilweise bis heute jedoch noch nicht gezahlt haben. Im Verhältnis zum Gesamtsponsorenaufkommen ist dies jedoch ein geringer Prozentsatz. 

Für die Cux-Basketball UG, die sich alle aus Freude und viel Herzblut für den Basketballsport in Cuxhaven ehrenamtlich engagieren, ist es jetzt vorrangig wichtig umgehend einen neuen Trainer zu finden, der das gesamte Tätigkeitsprofil erfüllt. Es liegen aktuell bereits diverse Bewerbungen vor. Ein erstes vielversprechendes Gespräch mit einem Coach hat bereits am Wochenende stattgefunden. "Hier konnten wir sehr gut erkennen, wie selbstverständlich es für einen Trainer ist, dass neben einem Herrenteam auch Nachwuchstraining, Schul-AGs sowie Basketball Camps und sonstige Maßnahmen gut zu vereinbaren sind", so die UG-Geschäftsführer unisono. "Wir blicken jetzt nach vorne, müssen neben der Trainerfrage die Kooperation mit den Eisbären Bremerhaven und die Zusammenstellung des neuen Kaders jetzt schnell voranbringen."

Sie haben noch Fragen? Wenden Sie sich gerne an uns unter info@cux-basketball.de, damit wir mögliche Unklarheiten umgehend klären können. Vielen Dank.