Cuxhaven Baskets

Basketball lebt!!!

22.10.2017 - Das verflixte 3. Viertel

Wenn vor dem Spiel jemand gesagt hätte die Baskets verlieren mit nur sechs Punkten Unterschied gegen Rostock, dann wäre das sicherlich aufgrund der völlig unterschiedlichen Voraussetzungen kein schlechtes Ergebnis gewesen. Wenn man sich allerdings den Spielverlauf vom Sonnabend anschaut, dann ist es ärgerlich das Spiel nach einer 51:37 Halbzeitführung noch 77:83 verloren zu haben. Und wie schon gegen Bernau und Quakenbrück war wieder das 3. Viertel der entscheidende Spielabschnitt.

Cuxhaven Baskets - Rostock Seawolfes 77:83 (25:17, 26:20, 8:24, 18:22) 400 Fans sahen einen starken Auftritt in den ersten zwanzig Minuten gegen die favorisierten Seawolves. Die Mannschaft setzte genau das um, was Headcoach Markus Röwenstrunk forderte: schnell spielen, den Gegner unter Druck setzen, die Rebounds (30:9) sichern. Alles funktionierte in der 1. Halbzeit fast perfekt, da auch die Wurfquote mit 61% sehr stark war. Mit einer überraschenden 14 Punkteführung (51:37) ging es in die Pause.

Vielleicht sollten die Spieler zukünftig einfach auf dem Feld bleiben, denn während Cuxhaven einige Fehler unterliefen, kam Rostock viel engagierter aus der Kabine und holte schnell einige Punkte auf und führte nach dem 3. Viertel sogar mit 61:59. Aber die Baskets rappelten sich auf, lagen fünf Minuten vor dem Ende mit 75:68 vorn, da vor allem Pal Ghotra zwei wichtige Dreier eiskalt traf und noch wichtige Rebounds sicherte. Doch in den letzten fünf Minuten war der Tank dann leer, Cuxhaven traf nicht mehr, dafür der Favorit und die nahmen den 83:77 Sieg mit an die Ostsee.

Fazit: Dass die Cuxhaven Baskets gegen hoch eingeschätzte Teams wie Bernau und wie gestern Rostock durchaus mithalten können, ja sogar beide Spiele hätten gewinnen können, ist sicherlich sehr positiv zu sehen. Viele Parallelen gab es zu den bisherigen Heimspielen gegen Bernau und Wedel. Megastarke 1. Halbzeit gegen den favorisierten Gegner und nach der Pause der sofortige Einbruch. Das verflixte 3. Viertel - gegen Bernau 5:16, gegen Quakenbrück 17:26, gegen Wedel 21:31 und gegen Rostock 8:24. Die Mannschaft ist mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren aber eben extrem jung. Jetzt müssen die Rot-Weissen wieder, wie gegen Wedel, solch ein Spiel auch ins Ziel retten. 

Punkte: Smith 11, Kyei 15, Braimoh, Ristau, Triginer 1, Wendeler 14, Buss-Witteler, DeBerry 6, Ghotra 11, Hübner 9, Abaker 10.

[zurück]