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06.01.2018 - Verlorenes Spiel noch gedreht

Beim Basketball ist eben Vieles möglich. Da lagen die Baskets 1,2 Sekunden, nach einem verwandelten Freiwurf der Oldenburger, mit 68:71 zurück. Headcoach Markus Röwenstrunk nahm sofort eine Auszeit. Was sollte das noch bringen bei nur noch 1,2 Sekunden Spielzeit? Einwurf im Vorfeld. Moritz Hübner passt auf Lamar Robinson, Drehung, Dreipunktewurf und der Ball zischt in die Reuse - Grenzenloser Jubel bei den Fans und Mannschaft. 71:71 - Verlängerung!

Cuxhaven Baskets - BAWE Oldenburg 83:75 n. V. (23:15, 10:20, 19:16, 19:20, 12:4) Und in der "over time" ging es da weiter, wo es zuvor aufgehört hatte. Nächster Dreier von Roberson, diesmal mit Brett, die Rundturnhalle wurde zur Rundturnhölle. Als Moritz Hübner noch einen krachenden Dunk in den Korb hämmerte, waren die Rot-Weissen nicht mehr zu halten. Mit 12:4 gewannen die Cuxhavener die Verlängerung und somit das Spiel 83:75. Ein wichtiger Sieg, die der Mannschaft und den Besuchern einiges abverlangt, aber auch sehr viele Freude bereitet hatte.

Zum Spielverlauf zuvor: Die Baskets wie gewohnt im 1. Viertel frisch, konzentriert und ideenreich. Nach einem Dreipunktewurf von Moritz Hübner führte Cuxhaven mit 15:8, Roberson legte vier Zähler oben drauf, bevor der bärenstarke Florian Wendeler (19 Punkte, 10 Rebounds, 3 Blocks) mit weiteren vier Zählern den Spielabschnitt mit 23:15 beendete.

Das 2. Viertel sah da ganz anders aus. Oldenburg traf wesentlich besser, die Hausherren mit Problemen bei der Zonenverteidigung. Die Folge nicht nur der 28:28 Ausgleich, sondern ein 28:32 Rückstand nach einem 17:5 Lauf der Gäste. Wendeler beendete den Run, dennoch ging BAWE Oldenburg mit einer 35:33 Führung in die Pause.

Das 3. Viertel stand an, die zehn Minuten die zu schwächsten der Baskets im Verlaufe der Saison zählten. Aber an diesem Tage war vieles anders. Auch wenn Oldenburg zunächst auf 40:35 erhöhte, sorgten Wendeler mit 5 Punkten und der eifrige Terence Smith mit einem Dreier für die erneute rot-weiße Führung.

Mit 52:51 ging es in das 4. Viertel. Oldenburg mit dem besseren Start. Drei Dreipunktewürfe in drei Minuten bedeuteten einen 59:66 Rückstand der Gastgeber. Aber die Baskets kämpften, sie wollten den Sieg. Dreier Hübner, 62:66, zwei Freiwürfe Oldenburg 62:68, Roberson mit drei Zählern und dann ein ganz frecher Dreier von Jannes Hundt zum 68:68 Ausgleich. Jetzt hielt es keinen mehr auf den Sitzen, tolle Stimmung und wichtige Unterstützung für das Baskets Team. Aber alle weiteren Angriffe verpufften, Oldenburg traf auch nur drei von sechs Freiwürfen und führte 1,2 Sekunden mit 71:68. Und dann kam der unfassbare Wurf von Roberson zum 71:71 Ausgleich.

Punkte: Smith 16, Dierickx 2, Kordis (dnp), Roberson 19, Hasenkamm 1, Wendeler 19, Hundt 5, Buss-Witteler (dnp), Ghotra, Hübner 21, Abaker

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