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17.02.2018 - Niederlage in letzter Sekunde

Eine erneute knappe Saisonniederlage in der 2. Basketball-Bundesliga mussten die Röwenstrunk-Schützlinge am Sonnabend einstecken. In einer Partie auf Augenhöhe verloren die Baskets in der Rundturnhalle gegen die Herzöge Wolfenbüttel in  letzter Sekunde mit 77:79. Eine extrem bittere und unglückliche Niederlage im Kampf um den Klassenerhalt.

Cuxhaven Baskets - Herzöge Wolfenbüttel 77:79 (19:20, 18:21, 23:20, 17:18) Der Beginn der Partie begann vielversprechend für die Rot-Weissen. Das Team musste weiter auf den etatmäßigen starken Center Florian Wendeler (Außenbandriss) verzichten. Lamar Robinson sorgte für die ersten Punkte zum 5:0. Und die Baskets waren auch in der Folgezeit gut im Spiel und führten nach sieben Minuten mit 16:12. Aber den Gästen, die mit mehreren Bundesligakopperationsspielern antraten, gelang noch eine knappe 20:19 Führung nach den ersten zehn Minuten.

Mit einem Dreipunktwurf von Andreas Hasenkamm gingen die Baskets 28:25 erneut in Führung, doch ein 11:0 Run der Herzöge sorgte für ein 28:36. Aber die Baskets kämpften weiter und gelang bis zur Pause den Rückstand auf nur noch vier Punkte zu verkürzen (37:41).

Drittes Viertel war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Schon in den ersten 20 Minuten war überhaupt kein Unterschied bezüglich des Tabellenplatzes zu erkennen. Die Begegnung völlig ausgeglichen, mal führten die Cuxhavener, mal die Gäste - Spannung pur in der Rundturnhalle.

Der Tabellensechste ging mit einem 61:60 in das vierte Viertel. Und weiter waren die Hausherren hoch engagiert und voller Spielfreude dabei. Moritz Hübner und Gilles Dierickx sorgten für die ersten Punkte zum 64:61. Zwei Dreier folgten von Jannes Hundt zum 70:65 - Auszeit Wolfenbüttel. Danach waren wieder die Herzöge am Zuge und führten 75:70. Pal Ghotra mit einem Dreier und ein krachender Dunk von Lamar Roberson sorgten 1:53 Minuten vor dem Ende für den Ausgleich zum 75:75. Wieder ging der Favorit mit 77:75 in Front, doch Cuxhavens überragender Spieler an diesem Tage, Moritz Hübner (27 Punkte, 7 Rebounds), glich 21 Sekunden vor dem Ende zum 77:77 aus. Letzter Angriff von Wolfenbüttel. Der Spieler mit der größten Routine, Demetrius Ward, war es vorbehalten sich energisch, trotz guter Defensive, am Korb durchzusetzen und mit der Schlusssirene zum 79:77 zu treffen. Damit verlieren die Baskets erneut ein Spiel knapp, es ist schon das 10. Spiel mit zehn Punkten oder weniger (Übersicht siehe oben).

Baskets: Smith (11 Punkte + 11 Rebounds), Dierickx 6, Kordis, Roberson 14, Hasenkamm 3, Hundt 13, Ghotra 3, Hübner 27, Abaker

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